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Wohnungswirtschaft: Erste Tarifverhandlungen ergebnislos beendet

Wohnungswirtschaft: Erste Tarifverhandlungen ergebnislos beendet

Die erste Runde der Tarifverhandlungen für die rund 64.000 Beschäftigten in der Deutschen Wohnungswirtschaft ist am 20. Mai in Hannover ergebnislos beendet worden.

ver.di sowie die Industriegewerkschaft Bauen-Agrar-Umwelt (IG BAU) fordern gemeinsam einen Festbetrag von 215 Euro für die Beschäftigten, eine Ausbildungsentgelterhöhung um 110 Euro sowie zwei zusätzliche freie Tage für Gewerkschaftsmitglieder. Zudem fordern die Gewerkschaften von den Arbeitgebern eine verbindliche Erklärung, in naher Zukunft Verhandlungen über einen Tarifvertrag zum demografischen Wandel in der Wohnungswirtschaft aufzunehmen.

Der Arbeitgeberverband der Deutschen Immobilienwirtschaft e.V. hat die Vergütungsforderungen strikt abgelehnt und bisher kein Angebot vorgelegt. Der Arbeitgeberverband ist am Zug, in der nächsten Verhandlungsrunde am 11. Juni in Düsseldorf ein konkretes Angebot vorzulegen. Die Beschäftigten in der Wohnungswirtschaft werden mit immer mehr Aufgaben konfrontiert und erleben eine erhebliche Arbeitsverdichtung. Es ist daher nur gerecht, dass sie eine deutlich bessere Bezahlung verlangen, sagte ver.di-Verhandlungsführer Jürgen Stahl.