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Call Center: Betriebsräte fordern bessere Arbeitsbedingungen

Call Center: Betriebsräte fordern bessere Arbeitsbedingungen

Auf einer Fachtagung für Interessenvertretungen aus Call- und Service-Centern forderten Ende Oktober die über 60 teilnehmenden Betriebs- und Personalräte bessere Arbeitsbedingungen für ihre Branche. Sie gingen dabei vor allem auf die psychischen Belastungen des Berufes, die mangelhaften Löhne, die prekären Arbeitsverhältnisse, die massive Sonntagsarbeit, die Sanktionierung von Betriebsratsarbeit sowie die zu befürchtenden Verschlechterungen von Arbeitnehmerrechten durch geplante Freihandelsabkommen ein.

Im Folgenden der Wortlaut ihrer Erklärung:

"Arbeitsbedingungen in Call- und Service-Centern verbessern!

Resolution der Fachtagung für Interessenvertretungen aus Call- und Service-Centern vom 27. bis 30. Oktober 2014 in Essen

Auf einer Tagung in Essen befassten sich über 60 Betriebs- und Personalräte, Gewerkschafter und Experten mit den Arbeitsbedingungen in Call- und Service-Centern. Die Teilnehmer der Veranstaltung, die vom bundesweiten Netz der arbeit-nehmerorientierten Technologie-Beratungsstellen (TBS-Netz) gemeinsam mit DGB, ver.di und der IG Metall durchgeführt wurde, kamen zu dem Schluss, dass sich noch vieles ändern muss, damit Arbeitsplätze mit sozialverträglichen Arbeitsbedingungen entstehen. Arbeitshetze, Leistungsdruck, übermäßige Kontrolle, Missachtung von Grundregeln des Arbeitsschutzes und schlechte Bezahlung sind noch viel zu oft anzutreffen.

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