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DGB Rechtsschutz: Einigung auf neuen Rahmentarifvertrag - Forderung …

DGB Rechtsschutz: Einigung auf neuen Rahmentarifvertrag - Forderung von 5,5 Prozent, mindestens aber 200 Euro

ver.di und die Geschäftsführung der DGB Rechtsschutz GmbH haben sich Ende Januar auf einen neuen Rahmentarifvertrag geeinigt. Der Tarifvertrag gilt rückwirkend zum 1. Januar 2015 und hat eine Mindestlaufzeit von drei Jahren bis zum 31. Dezember 2017.

Beim Neuabschluss wurden redaktionelle Änderungen vorgenommen, die Klarstellung für die Beschäftigten bedeuten: Bei Erkrankung eines Kindes, die Übertragung von AZV-Tagen bei Arbeitsunfähigkeit, Vorlage einer AU-Bescheinigungen am 4. Tag sowie eine Regelung zu Verdienstausfallentschädigungen bei Wahrnehmung von Mandaten außerhalb gewerkschaftlicher Einrichtungen.

Bei den künftigen Entgeltstrukturen konnte noch keine Einigung erzielt werden. Die ver.di-Verhandlungskommission hat einen eigenen Entwurf erarbeitet und vorgelegt, der eine Erhöhung der Einstiegsgehälter und eine stufenweise Erreichung eines angemessenen Endgehaltes in den einzelnen Entgeltgruppen beinhaltet. Einen Lohnverzicht für die Einführung einer neuen Entgeltstruktur durch irgendeine Beschäftigtengruppe wird es mit ver.di nicht geben. Eine Vergütung nur auf Grundlage von Leistungsbeurteilungen und reinen "Qualitätsstufen" lehnt ver.di ab.

Des Weiteren hat die ver.di-Verhandlungskommission den laufenden Entgelttarifvertrag zum 31. März 2015 gekündigt. Für die Neuverhandlungen fordert ver.di eine Anhebung der Entgelte ab 1. April 2015 um 5,5 Prozent, mindestens aber um 200 Euro auf Grundlage einer 12-monatigen Laufzeit, sowie die Tarifierung von Ausbildungsvergütungen.

Die nächsten Verhandlungsrunden sind auf den 19. Februar sowie auf den 17. März 2015 vereinbart.