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Mindestlöhne in der Leiharbeit

Leiharbeit

Mindestlöhne in der Leiharbeit

Seit 1. April gelten bundesweit die neuen Mindestlöhne in der Leiharbeit - eine entsprechende Verordnung verkündete das Bundesministerium für Arbeit und Soziales Ende März. Die Untergrenze liegt nun bei 7,86 Euro pro Stunde in den ostdeutschen und 8,50 Euro in den westdeutschen Bundesländern. Entscheidend dafür, welcher Mindestlohn gezahlt wird, ist der Arbeitsort.

Allerdings behalten Beschäftigte den Anspruch auf den Mindeststundensatz ihres Einstellungsortes, wenn dieser höher liegt. Die Mindeststundensätze gelten auch für Leiharbeitnehmer/innen, deren Entleihfirmen im Ausland ansässig sind. Die Lohnuntergrenzen entsprechen der Entgeltgruppe 1 der Tarifverträge zwischen dem Deutschen Gewerkschaftsbund (DGB) und den Leiharbeitsverbänden BAP und iGZ. Zum 1. April 2015 erhöhen sich die Mindeststundenentgelte auf 8,20 Euro (Ost) bzw. 8,80 Euro (West), zum 1. Juni 2016 auf 8,50 Euro (Ost) bzw. 9 Euro (West).

Quelle: Bundesanzeiger