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Wohnungswirtschaft: Zweite Tarifverhandlungsrunde ergebnislos zu Ende gegangen

Die zweite Tarifverhandlungsrunde für die bundesweit rund 64.000 Beschäftigten in der Deutschen Wohnungswirtschaft ist am 11. Juni ergebnislos zu Ende gegangen. Zwar legte der Arbeitgeberverband der Deutschen Immobilienwirtschaft ein erstes Angebot zur prozentualen Steigerung der Vergütungen vor, doch nach wie vor lehnen die Arbeitgeber die Forderung nach einem Festbetrag ab. Zudem sind weiterhin die Frage der Laufzeit sowie die Forderung nach zwei zusätzlichen freien Tagen für Gewerkschaftsmitglieder strittig. ver.di und IG BAU, die die Verhandlungen gemeinsam führen, fordern einen Festbetrag von 215 Euro für die Beschäftigten, eine Ausbildungsentgelterhšhung um 110 Euro sowie zwei zusätzliche freie Tage für Gewerkschaftsmitglieder. Weiterhin wird eine Erklärung der Tarifvertragsparteien über die Aufnahme von Verhandlungen zu einem Tarifvertrag zum demografischen Wandel in der Wohnungswirtschaft eingefordert.

"Die Gewerkschaftsmitglieder von ver.di und IG BAU haben sich für einen Festbetrag ausgesprochen, damit die Beschäftigten in den unteren Lohn- und Gehaltsgruppen nicht weiter abgehängt werden. Wir erwarten für die dritte Verhandlungsrunde am 24. Juni endlich Kompromissbereitschaft seitens der Arbeitgeber", sagte Jürgen Stahl, ver.di-Verhandlungsführer.