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Wach- und Sicherheitsgewerbe: Mindestlohn muss ohne Ausnahmen …

Wach- und Sicherheitsgewerbe

Wach- und Sicherheitsgewerbe: Mindestlohn muss ohne Ausnahmen gelten!

Sicherheitsdienstleistungen würden mit der geplanten Einführung des 8,50 Euro-Mindestlohnes nach Einschätzung der Arbeitgeber der Branche teurer. Bundesweit würden 50 Prozent der Beschäftigten vom Mindestlohn profitieren, sagte der Präsident des Bundesverbandes der Sicherheitswirtschaft (BDSW), Gregor Lehnert. Bei den Auftraggebern sei aber die Einsicht in die Notwendigkeit einer auskömmlichen Bezahlung für die Sicherheitsleute vorhanden. Bislang liegt der Mindestlohn für die Branche in vielen Regionen bei 7,50 Euro.

ver.di sagt dazu: Für alle Bundesländer wurden für die Beschäftigten des Wach- und Sicherheitsgewerbes Entgelttarifverträge abgeschlossen. Die untersten Entgelte liegen am 1.1.2015 bei mindestens 8,50 Euro, aber auch deutlich höher. In einigen Bundesländern wurde vereinbart, dass die Entgelte ab dem 1.1.2016 auf 9,00 Euro steigen. "Es ist wichtig und richtig, dass endlich der gesetzliche Mindestlohn auch in Deutschland eingeführt wird, dieser muss aber dann auch ohne Ausnahmen gelten!", fordert Jürgen Stahl, zuständiger ver.di-Sekretär.