Nachrichten

Callcenter: Ausbildungsgänge müssen überarbeitet werden

Callcenter: Ausbildungsgänge müssen überarbeitet werden

ver.di fordert angesichts komplexerer Anforderungen im Dialogmarketing ein Ende der zweijährigen "Schmalspurausbildung" und eine Anreicherung der dreijährigen Ausbildung mit Wahlqualifikationen in verschiedene Richtungen. Dies machten die zunehmenden Anforderungen an die Auszubildenden im Bereich multi-channel Lösungen und social media sowie der sinkende Anteil der Telefonie nötig.

Laut Uta Kupfer, Bereichsleiterin Berufsbildungspolitik bei ver.di, gab es Ende 2012 fast 4.000 Auszubildende in der Branche, darunter knapp 20 Prozent (= 729), die den Ausbildungsberuf Servicefachkraft für Dialogmarketing erlernen und über 3.100 Ausbildungsverhältnisse für den Kaufmann/die Kauffrau für Dialogmarketing. Bemerkenswert hoch sind die Abbrecherquoten von 30 bzw. 19 Prozent. 85 bzw. 95 Prozent der Auszubildenden haben die Prüfungen erfolgreich bestanden. Eine Evaluation der Ausbildungsberufe soll nun in Angriff genommen werden, so der zuständige ver.di-Fachgruppenleiter Ulrich Beiderwieden.