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Corona-Krise: Beschäftigte im Fachbereich massiv betroffen

Corona-Krise: Beschäftigte im Fachbereich massiv betroffen

Die Beschäftigten in den Branchen des Fachbereichs Besondere Dienstleistungen sind massiv von der Corona-Krise betroffen. Sehr hart trifft es wegen der wegbrechenden Kundenzahlen unter anderem Beschäftigte bei Sicherheitsdienstleistern, im Friseurhandwerk, bei Autovermietungen sowie in der Reisebranche. Konzerne wie TUI setzen ihre Reiseaktivitäten bis auf weiteres aus und haben Staatsgarantien sowie Kurzarbeit beantragt. Wegen abgesagter Großveranstaltungen und des erlahmenden Flugverkehrs stehen die Sicherheitsunternehmen vor großen Einbußen. Aufgrund der eingeschränkten Reisetätigkeit erleiden die Autovermietungen Umsatzeinbrüche. Obwohl das Friseurhandwerk ebenfalls starke Kundenrückgänge verzeichnet, wird die Schließung der Salons nicht staatlich angeordnet. Und das, obwohl die Beschäftigten der Branche bei schlechter Bezahlung einem hohen Ansteckungsrisiko ausgesetzt sind. Selbst die empfohlenen minimalsten Schutzmaßnahmen wie 1,5 Meter bis 2 Meter Abstand lassen sich berufsbedingt nicht einhalten.

ver.di hatte angesichts der Krise gefordert, die Gesundheit, aber auch die Einkommen und Arbeitsplätze der Beschäftigten zu schützen. Hierbei geht es unter anderem um Schutz- und Hygienemaßnahmen am Arbeitsplatz, aber auch um Nachbesserungen zu Kurzarbeitergeld, Rechtssicherheit für arbeitende Eltern, die nun ohne Kinderbetreuung dastehen oder Unterstützungsleistungen für Solo-Selbständige.