Nachrichten

Geld und Wert: Forderungen für die Tarifrunde stehen

Geld und Wert: Forderungen für die Tarifrunde stehen

Die ver.di-Tarifkommission Geld und Wert hat den Bundeslohntarifvertrag zum 31. Dezember 2016 gekündigt. Am 30. September hat die Tarifkommission einstimmig die Forderungen für die anstehende Tarifrunde beschlossen:

  • Die Erhöhung des Stundenlohnes für Cash und CIT um 1,50 Euro bei einer Laufzeit des Tarifvertrages von 12 Monaten.
  • Die Erhöhung der Löhne für betriebliche Angestellte und sonstige gewerbliche Beschäftigte um 250 Euro monatlich.
  • Eine zusätzliche Erhöhung nur für ver.di-Mitglieder: 1 Prozent Erhöhung des monatlichen Bruttolohnes oder 300 Euro jährlich.
  • Keine Nullmonate.
  • Darüber hinaus eine Angleichung der Löhne der Regionen und Bereiche (Cash, CIT) in zwei Schritten.

Aus der Tarifkommission heißt es dazu: "Mit unserer Arbeit tragen wir dafür Sorge, dass die Bargeldversorgung im Land für jeden und jederzeit sicher gestellt ist. Unsere Forderung ist ein Schritt, um für diese verantwortungsvolle und wichtige Arbeit, einen Lohn zu erreichen, mit dem auch für uns ein Auskommen möglich ist. Heute liegen die niedrigsten Löhne in der Branche bei 11,24 Euro (CIT) und 9,33 Euro (Cash)." Zudem fordert die Kommission "gleichen Lohn für gleiche Arbeit". Die Löhne liegen zwischen den Regionen bis zu beinahe 40 Prozent auseinander - für die gleiche Tätigkeit. Die Tarifkommission hat die Arbeitgeber zu Tarifverhandlungen aufgefordert und wird in den kommenden Wochen in die Verhandlungen gehen.

Aktuelle Informationen: www.aber-sicher.org