Etwa 800.000 Menschen sind bei Zeit- und Leiharbeitsfirmen beschäftigt, das sind rund 2,2 Prozent aller Beschäftigten in Deutschland. Die meisten von ihnen arbeiten in der Metall- und Elektroindustrie oder auf dem Bau, aber auch in den ver.di-Branchen, im Gesundheits- und Pflegebereich, im Verkehr oder Handel, selbst in öffentlichen Verwaltungen. 65 Prozent aller Zeit- und Leiharbeitnehmer*innen bleiben deutlich unter der Niedriglohnschwelle.

Durch den Tarifabschluss der DGB Tarifgemeinschaft mit den Arbeitgebern der Leiharbeit und Personaldienstleister von iGZ und BAP im Jahr 2019 gibt es für sie wesentliche Verbesserungen: 

  • das Entgelt steigt ab April 2020 um 1,9 Prozent
  • das Entgelt steigt ab 2021 um 3 Prozent
  • das Entgelt steigt ab 2022 um 4,1 Prozent
  • mehr Urlaub
  • Erhöhung des Urlaubs und Weihnachtsgeldes
  • ver.di Mitglieder-Bonus in Form eines zusätzlichen Urlaubs- und Weihnachtsgeldes!

Darüber hinaus ist vereinbart worden, zum April 2021 bundeseinheitlich das Mindeststundenentgelt auf 10,45 Euro und im April 2022 auf 10,88 Euro anzuheben.

ver.di tritt dafür ein, dass das Mindeststundenentgelt einen deutlichen Abstand zum Mindestlohn haben soll. Das Mindeststundenentgelt gilt für die gesamte Branche, es ist der branchenspezifische Mindestlohn.

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