Wach- und Sicherheitsgewerbe

ver.di fordert Vereinbarung für atomare Bewachung

Sicherheit: ver.di fordert Vereinbarung für atomare Bewachung

Bei der Bewachung von atomaren Zwischen– und Endlagern kommt es derzeit zu Arbeitskonflikten, da die Ausschreibungen neuer Aufträge zu Lasten der Beschäftigten an den Standorten zu gehen drohen. Nun hat ver.di die beiden Bundesgesellschaften für Zwischenlagerung (BGZ) bzw. für Endlagerung (BGE) zu Verhandlungen um Vereinbarungen aufgefordert, die eine Verschlechterung für die Beschäftigten ausschließen sollen.

Konkret fordert ver.di: 

  • Sicherstellung der für den Bundesfachbereich Besondere Dienstleistungen ausgehandelten Tarifverträge. Dies betrifft sowohl den Bundesmanteltarifvertrag für die Allgemeine Sicherheit, wie alle in den jeweiligen Bundesländern und Unternehmen abgeschlossenen Tarifverträge, wie Lohn-, Entgelt- und Manteltarifverträge in ihrer jeweils aktuellen Fassung. 
  • Zusicherung Betriebsübergang als Grundvoraussetzung für Teilnahme an Ausschreibungsverfahren. Somit Übernahme aller heute bereits an den Standorten beschäftigten Sicherheitsmitarbeiter*innen unter Anrechnung ihrer bisherigen Beschäftigungsjahre und Beibehaltung ihrer erworbenen Ansprüche. 
  • Beibehaltung des heutigen Personal- und Ausschreibungsumfangs auch bei künftigen Ausschreibungen. 

Auf Grundlage dieser Forderungen haben die Mitglieder der Arbeitsgruppe Kerntechnische Anlagen eine Vereinbarung entwickelt und diese an die beiden Bundesgesellschaften geschickt.