Wach- und Sicherheitsbranche

Tarifverhandlungen stocken

Luftsicherheit: Tarifverhandlungen stocken

Die Tarifverhandlungen zu den Zeitzuschlägen für die Beschäftigten in der Luftsicherheit stocken. Die zweite Verhandlungsrunde mit dem Bundesverband der Luftsicherheitsunternehmen (BDLS) am 17. Februar ist ergebnislos verlaufen. Die Arbeitgeber erklärten, dass sie die Umsetzung der ver.di-Forderungen nach einer Erhöhung der Zuschläge wegen fehlender Refinanzierbarkeit ablehnen. Selbst, wenn sie eine Erhöhung zustimmen würden, soll diese erst mit der nächsten Auftragsausschreibung in Kraft treten. Das bedeutet: Alle ausgehandelten Verbesserungen würden erst innerhalb der nächsten vier bis sechs Jahre für die Beschäftigten wirksam. Das wiederum lehnt die Bundestarifkommission ab. „Wir wollen, dass wir schnell Klarheit bei den Tarifregelungen zu Zeitzuschlägen haben.“ Die Kommission hat den BDLS aufgefordert, dass er bei der nächsten Tarifverhandlung am 24. März 2020 ein verhandlungsfähiges Angebot vorlegt. „Sollte dies nicht der Fall sein, dann werden wir zeigen, dass wir für unsere Tarifforderungen einstehen werden“, heißt es von Seiten der Tarifkommission.