Wach- und Sicherheitsgewerbe

Berücksichtigung der Beschäftigten bei gesetzlicher Regulierung

Sicherheitsbranche: ver.di fordert Berücksichtigung der Beschäftigten bei gesetzlicher Regulierung

Die Bundesregierung will die private Sicherheitsbranche strenger regulieren. Union und SPD haben eine Neuordnung für das private Sicherheitsgewerbe in einem eigenständigen Gesetz vereinbart.

Der Bundesfachbereich Besondere Dienstleistungen bei ver.di begrüßt ebenso wie der Arbeitgeberverband, dass es einen genaueren Blick der Politik auf die Arbeitsbedingungen in der Branche gibt. So teilt ver.di die Anregungen des BDSW, dass alle Beteiligten dringend sich darüber austauschen müssen, wie die Anforderungen an Ausbildung, Eignung, Organisation, Qualifikation, Ausstattung und Spezialisierung verbessert werden müssen. „Für uns kann dies aber nur ein Schritt auf dem Weg zur guten und gesunden Arbeit in allen Teilbranchen der Sicherheit sein“, sagt der zuständige Gewerkschaftssekretär Arno Peukes.

Denn ein erster Blick auf die gerade anlaufende Auswertung der ver.di-Befragung in der Sicherheitsbranche zeigt, dass für die Beschäftigten die tägliche Arbeit in allen Bereichen mit hohen psychischen und physischen Belastungen verbunden ist. So reicht z.B. oft das Einkommen trotz langer täglicher Arbeitszeiten kaum, um über den Monat zu kommen, oder den Vorgesetzten fehlt jegliche Kenntnisse einer gesunden Personalführung.

In den nächsten Wochen wird ver.di die Befragungsergebnisse ausführlich vorstellen. Schon heute ist klar: Die hier von den Beschäftigten benannten Problemfelder müssen auch in der politischen Neuordnung behandelt werden.