Wach- und Sicherheitsgewerbe

Kerntechnische Anlagen: Soziale Absicherung im Fokus

Kerntechnische Anlagen: Soziale Absicherung im Fokus

Im August hatte ein Treffen der ver.di-Mitglieder der Arbeitsgruppe Kerntechnische Anlagen (AG KTA) mit Vertreter*innen der Bundesgesellschaft Zwischenlagerung (BGZ), des Bundesumweltministeriums und Abgeordnet*innen des Bundestags stattgefunden. Die AG KTA des Fachbereichs 13 in ver.di setzt sich für die Gewährleistung sozialer Absicherung beim anstehenden Rückbau der Kerntechnischen Anlagen in allen Bundesländern ein. Bei dem Treffen wurde intensiv über die Situation der Sicherheitsbeschäftigten diskutiert. Mitgeteilt wurde den ver.di-Vertreter*innen, dass sich an den bestehenden Regularien nichts ändern solle.

Doch die Signale, die in der Zwischenzeit aus einigen Bundesländern kommen, lassen aufhorchen und anderes befürchten. So fordern behördliche Bewachungsauflagen, die Teil der Genehmigung der Standortzwischenlager (SZL) sind, in einigen Standorten in Niedersachsen eine Besetzung durch 6 Positionen rund um die Uhr. Erste Rückmeldungen zeigen aber, dass in mindestens einem SZL nur 4 Positionen geplant sind. Insofern werden die Mitglieder der AG KTA auch in den nächsten Wochen noch einiges anschieben müssen, um sowohl die Sicherheit der Anlagen, wie auch die der Einkommen und Arbeitsplätze zu gewährleisten. Dabei ist nicht nur die Bundesebene gefordert. Deshalb suchen die ver.di-Kolleg*innen nun auch den Kontakt zu den jeweiligen Landesregierungen. Erstes Resümee: Viele schöne Worte, die nun auf ihren Realitätsbestand geprüft werden müssen.