Wach- und Sicherheitsgewerbe

Sicherheitsbranche: Umsetzung von Bewacherregister beschlossen

Sicherheitsbranche: Umsetzung von Bewacherregister beschlossen

Bis zum Ende des Jahres will das Bundeskabinett ein „Nationales Bewacherregister“ einführen. Darin sollen bundesweit Daten zu Bewachungsgewerbetreibenden und Bewachungspersonal elektronisch erfasst sein. 

ver.di begrüßt die Einführung des Registers. „Die Ergebnisse unserer Befragung zur Guten Arbeit in der Sicherheitsbranche zeigen, unter welchen Belastungen unsere Kolleginnen und Kollegen arbeiten. Wir hoffen, dass die Politik versteht, dass öffentliche Sicherheit nichts ist für Sonntagsreden, sondern nur gewährleistet wird, wenn verantwortungsvoll handelnde Unternehmen unterstützt werden. Hierzu gehören Tariftreue ebenso, wie das Vorhandensein von Betriebsräten. Mit dem Bewacherregister kann auf diesem Weg ein erster wichtiger Schritt gesetzt werden“, sagt der zuständige Gewerkschaftssekretär Arno Peukes.

Über das Register erfolgt dann unter anderem die ab 2019 verpflichtende Regelabfrage beim Verfassungsschutz. Diese ist Teil der Zuverlässigkeitsüberprüfung für Bewachungsunternehmer und Wachpersonen, die etwa Flüchtlingsunterkünfte oder zugangsgeschützte Großveranstaltungen bewachen. Auch die IHK-Qualifikation von Gewerbetreibenden und Personal wird über das Register überprüft. Das Register wird beim Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) angesiedelt sein.