Technische Überwachung

Unzureichendes Angebot des TÜV Rheinland TIS/TWP/TRE

Technische Überwachung: Unzureichendes Angebot des TÜV Rheinland TIS/TWP/TRE

Die von ver.di aufgestellte Forderung von 6,1 Prozent für 12 Monate wird vom TÜV Rheinland TIS/TWP/TRE abgelehnt. Begründet wurden diese Entscheidungen damit, dass der „Geschäftseinbruch“ zur Halbierung des Gewinns führe und dass Corona weitergehe, die zukünftige Entwicklung damit unsicher sei. Zudem wären die Ausstrahlungswirkungen der TIS-Abschlüsse im Konzern zu beachten. 

Auf dieser Basis hat die ar.di folgendes Angebot unterbreitet: 

  • 1,4 Prozent Erhöhung der Vergütung in 2021, 
  • 1,8 Prozent Erhöhung der Vergütung in 2022. 

Die ver.di-Verhandlungskommission lehnt dieses Angebot des TÜV Rheinland TIS/TWP/TRE vom 16. Dezember 2020 ihrerseits als unzureichend ab. 

„Das hat uns sprachlos gemacht“, heißt es von Seiten der ver.di-Verhandlungskommission. 

Die Verhandlungskommission war sich einig, auf dieser Grundlage in 2020 nicht weiter zu verhandeln, zumal nur noch ein geringer Verhandlungsspielraum signalisiert wurde. „Nach der hohen Bereitschaft der Beschäftigten in der schwierigen Zeit unverändert mit besonderem Einsatz weiter zu arbeiten, hatten wir mehr als verbales Lob und Kekse erwartet“, heißt es aus der Verhandlungskommission. „Nach einer „Null-Runde“ eine derart niedrige Erhöhung der Tabellen anzubieten, halten wir für unverschämt.“

Endgültig hatte der Arbeitgeber für die TRE festgestellt, dass es in 2020 keine Corona-Prämie gibt. Die Vergütung für die TRE soll, unter Beachtung der besonderen Situation, womit die Aufspaltung der Gesellschaft TRE in „Industrie“ und „Produkte“ gemeint sein könnte, erst im Nachgang zu den aktuellen Verhandlungen verhandelt werden. 

Die Verhandlungskommission wird nun mit den Tarifkommissionen TIS, TWP und TRE das weitere Vorgehen diskutieren, auch um die notwendigen Aktivitäten festzulegen.