Technische Überwachung

Beschäftigte empört über unzureichendes Angebot des TÜV Rheinland …

Technische Überwachung: Beschäftigte empört über unzureichendes Angebot des TÜV Rheinland TIS/TWP/TRE

Nachdem der TÜV Rheinland TIS/TWP/TRE die gewerkschaftliche Forderung von 6,1 Prozent für 12 Monate abgelehnt und seinerseits ein völlig unzureichendes Angebot unterbreitet hat, reagieren viele Kolleg*innen – darunter auch Nicht-ver.di-Mitglieder – enttäuscht und empört. Die ver.di-Verhandlungskommission fasst das Stimmungsbild wie folgt zusammen: „Vielfach wurde die Hoffnung geäußert, in den anstehenden Verhandlungen noch eine ordentliche Verbesserung zu erzielen. Dabei wurde uns bezüglich der notwendigen Durchsetzung aber auch deutlich übermittelt, dass die Bereitschaft zur Mitwirkung bei Arbeitskampfmaßnahmen vorhanden ist.“
Die Verhandlungskommission betrachtet den einhelligen Tenor der zahlreichen Rückmeldungen als Aufforderung, weiter das Verhandlungsziel realer Lohnerhöhungen zu verfolgen: „Ein Abschluss ist für uns nur mit einem deutlich (!) verbesserten Angebot denkbar.“

Das Angebot des Arbeitgebers vom 16.12.2020 (Tabellenerhöhungen: 1,4 % für 2021; 1,8 % für 2022), das einen deutlichen reallohnverlust bedeutet, empfänden viele Kolleg*innen „als mangelnde Wertschätzung der eigenen Arbeitsleistung und des persönlichen Engagements“.

Der nächste Verhandlungstermin ist am 21. Januar.

Eine Auswahl der anonymisierten Rückmeldungen ist auch auf der ver.di-Seite http://tuev-verdi.de/ zu finden.