Touristik

Reisebranche: Höhere außertarifliche Grenze

Reisebranche: Höhere außertarifliche Grenze

ver.di und die DRV-Tarifgemeinschaft haben sich auf eine Neufassung des Paragraph 1 Ziffer 2.a) des Manteltarifvertrages geeinigt. Die wesentliche Änderung: Die außertarifliche (AT-)Grenze steigt von bisher 60.000 Euro auf aktuell 63.262 Euro beim Veranstalter und 60.990 Euro im Vertrieb. Und sie steigt künftig dynamisch bei jeder Gehaltserhöhung. Damit wird gewährleistet, dass (wieder) mehr Kolleg*innen unter den Manteltarifvertrag fallen. Für Gewerkschaftsmitglieder gelten sämtliche Ansprüche des Manteltarifvertrages unmittelbar und zwingend. Auf diese tariflichen Ansprüche kann auch nicht „freiwillig“, sprich auf sanften Druck des Arbeitgebers, verzichtet werden. So sind beispielsweise Überstunden (ggf. mit Mehrarbeitszuschlag) zu vergüten. Unbezahlte Überstunden gibt es nicht.

Hier die Vereinbarung im Wortlaut:

„Nicht als Arbeitnehmer/innen im Sinne dieses Manteltarifvertrages gelten diejenigen Arbeitnehmer/innen, deren Jahresbruttobezüge mehr als 5 Prozent über der kalenderjährlichen Summe aus dem jeweils aktuellen tariflichen Grundgehalt der Beschäftigungsgruppe H Stufe 5, der tariflichen Leistungszulage, der tariflichen Sonderzahlung (ein Monatsgehalt) sowie des tariflichen Urlaubsgelds liegen.“