Reisebranche

ver.di warnt Beschäftigte vor Änderungsverträgen bei GBT III

Reisebranche: ver.di warnt Beschäftigte vor Änderungsverträgen bei GBT III

Im Rahmen des Betriebsübergangs von GBT III, HRG und DER BT zur GBT Deutschland GmbH warnt ver.di die Beschäftigten, neue Arbeitsverträge oder Änderungsverträge ohne vorherige Beratung zu unterschreiben.

Bei einem Wechsel zu einem neuen Arbeitgeber kommt bei diesem nicht selten das Bedürfnis auf, die Arbeitsverträge „anzupassen“, heißt es von Seiten der Gewerkschaft. „Wer vom Arbeitgeber mit einem neuen Arbeitsvertrag oder Änderungsvertrag konfrontiert wird, sollte nicht überstürzt unterzeichnen!“ Hintergrund: Oft würden mit einem neuen Arbeitsvertrag auch Änderungen an den Arbeitsbedingungen vorgenommen, eher selten zum Vorteil der Beschäftigten.

Alle Rechte und Pflichten aus dem bisherigen Arbeitsverhältnis gehen bei einem Betriebsübergang aufgrund der Regelung des § 613 a BGB auf den neuen Arbeitgeber über. Ein neuer Arbeitsvertrag muss hierzu nicht abgeschlossen werden. Das gilt auch für aus einem Tarifvertrag kommende Arbeitsbedingungen. Auch diese gelten dann (sofern der Arbeitsvertrag hierzu nichts Anderes regelt), dauerhaft mit dem Inhalt weiter, den sie zum Zeitpunkt des Betriebsüberganges hatten.

ver.di rät daher den Beschäftigten: 

Sollte dir ein neuer Arbeitsvertrag oder Änderungsvertrag angeboten werden:

  • Lass ihn dir schriftlich ohne deine Unterschrift mitgeben!
  • Mache während des Gesprächs keine Zusagen oder Zugeständnisse!
  • Bitte dir eine Bedenkzeit von mindestens 3 bis 7 Tagen aus!
  • Unterschreibe nichts, ohne es in Ruhe überdacht zu haben. Du bist dazu nicht verpflichtet!
  • Hole dir beim Betriebsrat und / oder bei ver.di Beratung und Informationen.

ver.di-Ansprechpartner*innen für GBT Deutschland: siehe PDF