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ver.di: Beitragsabsenkung bei Kurzarbeit verlängert

ver.di: Beitragsabsenkung bei Kurzarbeit verlängert

ver.di berechnet einen geringeren Gewerkschaftsbeitrag bei Kurzarbeit. 

Diese Regelung wurde nun für alle, die in der Zeit der Pandemie schon einmal wegen Kurzarbeit eine Beitragsreduzierung beanspruchen konnten, bis zum 31. März 2022 bzw. bis zum Auslaufen eventueller weiterer Verlängerungen der aktuellen Corona-Kurzarbeitergeldregelungen verlängert. Diese ver.di-Mitglieder können bei Bezug von Kurzarbeitergeld weiterhin pauschal einen Gewerkschaftsbeitrag von 0,5 Prozent statt regulär 1 Prozent geltend machen. Sollten mehrere Beschäftigungsverhältnisse bestehen, gilt diese Absenkung aber nur für das Einkommen aus dem Beschäftigungsverhältnis, in dem die Kurzarbeit durchgeführt wird.

Mitglieder, die jetzt erstmalig neu in der Zeit der Pandemie in Kurzarbeit gelangen, können auf das Kurzarbeitergeld eine Beitragsabsenkung auf 0,5 Prozent geltend machen. Der Beitrag für das weitere Erwerbseinkommen wird regulär mit 1 Prozent veranschlagt. 

Eine Absenkung ist in beiden Fällen dann nicht möglich, wenn das Kurzarbeitergeld auf 100 Prozent des Nettoentgelts aufgestockt wird. 

Die Bearbeitung der Mitgliedsbeiträge bei Kurzarbeit erfolgt grundsätzlich in den ver.di-Bezirken oder ver.di-Zentren. Jedes Mitglied muss die Beitragsabsenkung daher selbst dort anmelden und geltend machen.

Falls du dir unsicher bist, welche Regelung bei dir greift oder, ob für dich ausnahmsweise eine anderweitige Meldung erfolgt, erkundige dich bitte ebenfalls in den ver.di-Bezirken und ver.di-Zentren.