Urlaub als Beruf? Viele halten die Touristikbranche für eine Traumjobmaschine. Doch die berufliche Realität der bundesweit rund 70.000 Touristik-Beschäftigten ist vor allem bei den Reiseleiter/innen von ausufernden Arbeitszeiten, geringer Bezahlung, zunehmendem Arbeitsdruck und Abhängigkeit vom Arbeitgeber geprägt.

Und auch die Arbeitnehmer/innen im Geschäftsreisebereich und bei den Reisebüros stehen in einem harten Abwehrkampf gegen eine Verschlechterung ihrer tariflichen Bedingungen. Gehaltserhöhungen Fehlanzeige. Stattdessen wollen die Arbeitgeber immer höhere Anteile des Gehaltes leistungsabhängig gestalten.

ver.di meint: Dies passt nicht zu einer Gewinnbranche, die in hohem Maße von ihren motivierten Beschäftigten abhängig ist. ver.di bleibt daher dran, einen angemessenen Gehaltstarifvertrag zu verhandeln. Das geht aber nicht ohne die Unterstützung der Touristik-Beschäftigten.

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