Urlaub als Beruf? Viele halten die Touristikbranche für eine Traumjobmaschine. Doch die berufliche Realität der bundesweit rund 70.000 Touristik-Beschäftigten ist vor allem bei den Reiseleiter/innen von ausufernden Arbeitszeiten, geringer Bezahlung, zunehmendem Arbeitsdruck und Abhängigkeit vom Arbeitgeber geprägt.

Und auch die Arbeitnehmer/innen im Geschäftsreisebereich und bei den Reisebüros stehen in einem harten Abwehrkampf gegen eine Verschlechterung ihrer tariflichen Bedingungen. Gehaltserhöhungen Fehlanzeige. Stattdessen wollen die Arbeitgeber immer höhere Anteile des Gehaltes leistungsabhängig gestalten.

ver.di meint: Dies passt nicht zu einer Gewinnbranche, die in hohem Maße von ihren motivierten Beschäftigten abhängig ist. ver.di bleibt daher dran, einen angemessenen Gehaltstarifvertrag zu verhandeln. Das geht aber nicht ohne die Unterstützung der Touristik-Beschäftigten.

Aus der Branche

  • 09.03.2021

    Reisebranche: ver.di informiert zum Interessenausgleich- und Sozialplan bei DER Touristik

    Nachdem über die Umstrukturierung bei der DER Touristik und den damit verbundenen Personalabbau in Höhe von 253 Vollzeitstellen an den Standorten in Köln und Frankfurt bereits im Dezember 2020 ein Interessenausgleich und Sozialplan mit einem Freiwilligenprogramm abgeschlossen wurde, ist nun im Februar auch zwischen dem Gesamtbetriebsrat und der Arbeitgeberseite bei der DER Deutsches Reisebüro GmbH & Co.KG ein Interessenausgleich und ein Sozialplan mit einem Freiwilligenprogramm zustande gekommen.

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