Urlaub als Beruf? Viele halten die Touristikbranche für eine Traumjobmaschine. Doch die berufliche Realität der bundesweit rund 70.000 Touristik-Beschäftigten ist vor allem bei den Reiseleiter/innen von ausufernden Arbeitszeiten, geringer Bezahlung, zunehmendem Arbeitsdruck und Abhängigkeit vom Arbeitgeber geprägt.

Und auch die Arbeitnehmer/innen im Geschäftsreisebereich und bei den Reisebüros stehen in einem harten Abwehrkampf gegen eine Verschlechterung ihrer tariflichen Bedingungen. Gehaltserhöhungen Fehlanzeige. Stattdessen wollen die Arbeitgeber immer höhere Anteile des Gehaltes leistungsabhängig gestalten.

ver.di meint: Dies passt nicht zu einer Gewinnbranche, die in hohem Maße von ihren motivierten Beschäftigten abhängig ist. ver.di bleibt daher dran, einen angemessenen Gehaltstarifvertrag zu verhandeln. Das geht aber nicht ohne die Unterstützung der Touristik-Beschäftigten.

Aus der Branche

  • 01.10.2019

    Reisebranche: Petition für Thomas Cook

    ver.di ruft dazu auf, mit einer Petition an die Bundesregierung und den Hessischen Landtag den Reiseveranstalter Thomas Cook zu unterstützen. Deutschlands zweitgrößter Reiseveranstalter musste aufgrund der Insolvenz der Muttergesellschaft am 25. September einen Antrag auf Eröffnung eines Insolvenzverfahrens stellen.

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