Parteien und Verbände

Verhandlungsauftakt beim Sozialverband Deutschland

Verbände: Verhandlungsauftakt beim Sozialverband Deutschland

Die ver.di Tarifkommission im Sozialverband Deutschland (SoVD) hat am 6. Oktober die Tarifverhandlungen mit dem Arbeitgeber aufgenommen. Die Verhandlungen haben in einer guten Atmosphäre stattgefunden, heißt es aus dem Gremium. „Der Arbeitgeber hat Gesprächsbereitschaft gezeigt.“

Die Forderungen der Beschäftigten sind: 

Eine lineare Gehaltserhöhung von 4 Prozent ab dem 1. Januar 2022 mit einer Laufzeit von 12 Monaten bis zum 31. Dezember 2022. Und außerdem die Anhebung der untersten Lohngruppen auf den vom SoVD im Rahmen der Kampagne „Wie groß ist dein Armutsschatten“ geforderten Mindestlohn von 13 Euro.

Der Arbeitgeber hat in den Gesprächen Folgendes in Aussicht gestellt:

  • Die Anhebung der unteren Lohngruppen auf die 13 Euro sei möglich.
  • 12 Monate Laufzeit sei zu kurz, sie solle bis nach der nächsten Bundesverbandstagung Ende 2023 gelten (30 Monate).
  • Ein konkretes Angebot wurde nicht unterbreitet.
  • Die geforderte Gehaltserhöhung von 4 Prozent könne sich der Verband allerdings nicht leisten.

Die Tarifkommission hat den Arbeitgeber aufgefordert, vor der nächsten Verhandlungsrunde ein konkretes Angebot vorzulegen. „Diskutiert mit euren Kolleginnen und Kollegen im Betrieb über diese Situation“, fordert die Tarifkommission die Beschäftigten im SoVD auf. „Mehr geht nur mit mehr! Werde aktiv, tritt in ver.di ein und unterstütze damit dich und uns.“