Geld- und Wertdienste

Gemeinsam gegen Einmannlogisitk

Geld und Wertbranche: Gemeinsam gegen Einmannlogisitk

Die ver.di-Bundestarifkommission Geld und Wert ruft die Beschäftigten dazu auf, gegen die so genannte Einmannlogistik (EML) zu protestieren. Pläne der Arbeitgeber und der Berufsgenossenschaft sehen vor, die Unfallverhütungsvorschriften für die Branche aufzuweichen. So sollen Geldtransporte durch nur noch eine Person ausgeweitet werden. „Höhere Profite für die Unternehmen, unsicherere Arbeitsplätze für die Beschäftigten. Denn genau das bedeutet eine Ausweitung von EML. Neben einer höheren Arbeitsbelastung ist vor allem die Sicherheit der Kolleginnen und Kollegen bedroht“, heißt es dazu von der Bundestarifkommission. Das Motto der Proteste lautet: „Wir haben ein Recht auf sichere Arbeitsplätze – gemeinsam gegen die Einmannlogistik“. Die tägliche Arbeit sei bereits belastend genug. Nur zu zweit oder zu dritt könnten die Kolleg*innen dabei ein Stück höhere Sicherheit gewähren. Dies dürfe nicht verschlechtert werden. 

Gefragt seien auch die Geschäftsführungen von Prosegur und Loomis. Beide haben gegenüber ihren Gesamtbetriebsräten immer wieder verkündet, dass sie wie ver.di gegen eine Ausweitung der Einmannlogistik sind. „Jetzt müssen sie auch in ihrem eigenen Arbeitgeberverband deutlich machen, dass sie sich gegen unsichere Arbeitsplätze wehren“, fordert die Tarifkommission. „Gute Sätze hinter dicken Mauern reichen nicht mehr aus.“