Geld- und Wertdienste

Geld- und Wertdienste: Tarifverhandlungen angelaufen

Geld- und Wertdienste: Tarifverhandlungen angelaufen

Am 25. Oktober hat sich die Bundestarifkommission für die Geld- und Wertdienste mit dem Arbeitgeberverband BDGW in Berlin getroffen. Thema war die Lohnerhöhung für die Beschäftigten der Branche.

Die ver.di-Forderungen sind:

  • Erhöhung der Löhne von mindestens 1,50 Euro/Stunde pro Jahr der Laufzeit
  • Erhöhung der Gehälter von 250 Euro/Monat pro Jahr der Laufzeit
  • Laufzeit des Tarifvertrages von 2 Jahren
  • Schnellstmögliche Tarifangleichung sowohl bezogen auf Tarifzonen wie auch auf mobil/stationär
  • Keine Nullmonate
  • Allgemeinverbindlichkeit
  • Eine Vorteilsregelung für ver.di-Mitglieder.

Die Branche steht gut da. Auch in den vergangenen beiden Jahren sind die Gewinne der Unternehmen gestiegen und ein Ende des positiven Trends ist nicht absehbar. „Jetzt müssen auch die Beschäftigten davon partizipieren“, heißt es aus der ver.di-Tarifkommission. Die Ergebnisse der ver.di-Befragung zur Guten Arbeit bei Geld- und Wertdiensten zeigen, dass in fast allen Bereichen Arbeitsintensität und körperliche Belastungen steigen. Auch die Frage, wie man als Beschäftigter mit seinem Einkommen über den Monat kommen soll, ist für alle Kolleginnen und Kollegen ein „echter Krankmacher“, so das Fazit der Kommission. „Auch deswegen braucht es jetzt eine deutliche Lohnerhöhung.“

In der ersten Tarifverhandlung blieb der Arbeitgeberverband mit seinem Angebot deutlich unter den Forderungen der Arbeitnehmerseite.

Am 14. November findet die 2. Verhandlungsrunde statt. „Sollte dann auf Seiten des BDGW noch immer keine Bereitschaft bestehen, sich in Richtung eines vernünftigen Tarifabschlusses zu bewegen, müssen wir gemeinsam über Aktionen beraten“, sagt ver.di-Verhandlungsführer Arno Peukes.