Geld- und Wertdienste

Verhandlungen am 30. November

Geld und Wertbranche: Verhandlungen am 30. November

Die Anfang November gestarteten Tarifverhandlungen für die Beschäftigten der Geld- und Wertbranche werden am 30. November in Mannheim fortgesetzt. Bisher hatten die ver.di-Bundestarifkommission und die Bundesvereinigung Deutscher Geld- und Wertdienste (BDGW) sich auf kein Ergebnis einigen können. Jedoch sei man im Gespräch über „neue, kreative Wege für den nächsten Tarifvertrag“. 

Die Tarifverhandlungen für die rund 12.000 Beschäftigten bei den Geld- und Wertdienstleistern finden in einem historisch einmaligen Umfeld statt. Die Corona-Pandemie habe zu einem verschärften Bargeldrückgang geführt. Die Umsätze bei den Mitgliedern der BDGW seien in diesem Jahr gesunken, ein verlässlicher Ausblick auf die kommenden Jahre nicht zu realisieren. „Dessen sind sich die Gewerkschaft ver.di und die Arbeitgeber bewusst“, heißt es von der Bundestarifkommission Geld und Wert. Beide Parteien seien sich einig, dass die Beschäftigten in den zurückliegenden Monaten unter schwierigen Bedingungen den Barzahlungsverkehr in Deutschland aufrechterhalten haben. „Dieses Engagement ist in angemessener Weise finanziell zu würdigen“, fordert die Kommission.