Geld- und Wertdienste

Verhandlungen über ver.di-Entwurf für Bundesmanteltarifvertrag

Geld- und Wertbranche: Verhandlungen über ver.di-Entwurf für Bundesmanteltarifvertrag

Die ver.di-Bundestarifkommission „Geld und Wert“ und der Arbeitgeberverband Bundesvereinigung Deutscher Geld- und Wertdienste (BDGW) treffen sich am 17. Dezember, um über einen ver.di-eigenen Entwurf eines Bundesmanteltarifvertrags (BMTV) zu verhandeln.

Ein entsprechendes Papier hatte die Bundestarifkommission auf ihrer Sitzung am 15. November abschließend erarbeitet und beschlossen.  Dieser enthält in einem einheitlichen Tarifwerk nach wie vor landesspezifische Unterschiede, aber auch rechtlich erforderliche oder aber für die Branche „Geld und Wert“ sinnvolle und für die Beschäftigten auch positive Anpassungen. Der Entwurf ist dem Arbeitgeberverband am 17. November zugeleitet worden. Aus der Tarifkommission heißt es dazu: „Wir verfolgen weiter das Ziel, in den kommenden zwei bis drei Monaten hier zu einem Abschluss zu kommen. Es bleibt aber auch dabei: Nur für den Fall (!), dass es über diesen Weg nicht gelingen sollte, bis Anfang 2022 einen mit der Arbeitgeberseite geeinten Bundes-Manteltarifvertrag zu vereinbaren, wird sich dann zunächst auf die Lohn-Tarifrunde 2022 fokussiert.“

Ein Gleichlaufen der Verhandlungen zu beiden Tarifverträgen würde keinem der beiden Tarifverträge gerecht werden. Nach dem Ende der Lohn-Tarifrunde 2022 könnte der Abschluss eines Bundes-Manteltarifvertrages mit voller Energie und Nachdruck weiterbetrieben werden.