Geld- und Wertdienste

Geld- und Wertbranche: Position zu Manteltarifvertrag

Geld- und Wertbranche: Position zu Manteltarifvertrag

Vor den nächsten Verhandlungen zu einem Manteltarifvertrag in der Geld- und Wertbranche im Juni hat sich die zuständige Bundestarifkommission positioniert. Inhaltlich geht es darum, die bisher in den Bundesländern bestehenden verschiedenen Regelungen und Ansprüche der Arbeitnehmer*innen in der Branche zu vereinheitlichen. „Wir machen überall die gleiche Arbeit und haben deswegen auch Anspruch auf die gleichen Regelungen“, heißt es dazu aus der Kommission. Die Bundestarifkommission erwartet hierzu vom BDGW eine Vereinbarung, mit der die weitestgehenden Regelungen in den Ländern zum bundesweit einheitlichen Standard gemacht werden. So werde ein erster Zwischenschritt auf dem Weg zu einem Bundesmanteltarifvertrag gesetzt.

Eine deutliche Abfuhr haben die Tarifkommissionsmitglieder den Vorschlägen des BDGW erteilt, dass es künftig schlechtere Regelungen für Neueingestellte geben können soll: „Mit uns wird es keine 2-Klassen-Tarifgesellschaft geben. Wir wollen bundeseinheitliche Tarifregelungen für alle Beschäftigten in unserer Branche!“ Auch will die Kommission keine Vermischung von Tarifthemen zulassen. „Heute verhandeln wir Mantelregelungen, ab Ende des Jahres dann über die notwendigen Lohnerhöhungen. Zwei verschiedene Tarifverträge, die wir getrennt voneinander verhandeln“, so der Tenor der Kommission.