Friseurhandwerk

ver.di fordert Fairness trotz Insolvenz bei Klier

Friseurhandwerk: ver.di fordert Fairness trotz Insolvenz bei Klier

Für die deutschen Standorte der Klier Hair Group ist am 1. Dezember das Insolvenzverfahren eröffnet worden. Wie viele Stellen gefährdet sind, ist bisher unbekannt. Allerdings hat das Unternehmen Berichten zufolge bereits seit September zahlreiche Filialen geschlossen. ver.di fordert für die Beschäftigten dringend einen fairen und transparenten Umgang. „Kolleg*innen berichteten uns, dass Salons überraschend von einem Tag auf den anderen ohne Vorankündigung geschlossen und ihnen auch gleich ihre Kündigungen übergeben wurden“, sagt Sonja Austermühle, zuständige Bundesfachgruppenleiterin bei ver.di. „Da die persönliche Beziehung zwischen Kund*in und Friseur*in aber in der Branche ein wesentlicher Punkt der Kundenbindung ist, erscheint dieses Vorgehen auch betriebswirtschaftlich nur schwer nachvollziehbar.“ ver.di geht davon aus, dass weitere Schließungen folgen werden. Derzeit betreibt Klier nach eigenen Angaben in Deutschland rund 1350 Salons und Shops mit etwa 8500 Beschäftigten. Klier befindet sich seit Anfang September in einem sogenannten Schutzschirmverfahren.