Friseurhandwerk

Friseurhandwerk: Neue Ausbildungsvergütungen

Friseurhandwerk: Neue Ausbildungsvergütungen

Die Ausbildungsvergütungen im Friseurhandwerk ändern sich derzeit in vielen Bundesländern. Die höheren Abschlüsse sind weitestgehend der erfolgreichen ver.di-Kampagne „besser abschneiden“ zu verdanken.

In Baden-Württemberg betragen die Ausbildungsvergütungen ab dem 1. September 510 Euro (1. Ausbildungsjahr), 600 Euro (2. Ausbildungsjahr) und 725 Euro (3. Ausbildungsjahr).

In Bayern sind es seit dem 1. August 515, 605 oder 760 Euro.

In Berlin befindet sich der Tarifvertrag in Nachwirkung. Hier werden 265, 315 oder 395 Euro gezahlt.

In Brandenburg gibt es seit dem 1. August 360, 440 oder 510 Euro.

In Bremen/Bremerhaven werden ab dem 1. September 500, 590 oder 700 Euro gezahlt.

In Hessen betragen die Vergütungen je nach Ausbildungsjahr seit dem 1. August 520, 630 oder 750 Euro.

In Niedersachsen sind es seit dem 1. August 510, 600 oder 725 Euro.

In Nordrhein-Westfalen sieht der neue Tarifvertrag seit dem 1. August 540, 650 oder 770 Euro vor.

In Rheinland-Pfalz sind es seit dem 1. August 500, 600 oder 700 Euro.

In Sachsen-Anhalt und Thüringen werden seit dem 1. August 325, 415 oder 465 Euro gezahlt.

In Schleswig-Holstein zahlen die Arbeitgeber seit dem 1. August 410, 520 oder 620 Euro je nach Ausbildungsjahr.

Ab 2020 greift die Mindestausbildungsvergütung. Sie soll dann bei 515 Euro im 1. Ausbildungsjahr liegen, im 2. Jahr gibt es 18 Prozent mehr, im 3. Jahr plus 35 Prozent. Tarifabschlüsse können darüber hinausgehen. „Gewerkschaft lohnt sich also immer“, sagt der zuständige Fachgruppenleiter bei ver.di, Gerd Denzel.