Friseurhandwerk

Bayern: Teilerfolg für Auszubildende

Friseurhandwerk Bayern: Teilerfolg für Auszubildende

ver.di hat am 29. Januar einen Teilerfolg bei der ersten Tarifverhandlung für höhere Ausbildungsvergütungen im bayerischen Friseurhandwerk erreicht. Die Ausbildungsvergütungen sollen demnach zum 1. August 2018 auf 500 Euro im ersten Ausbildungsjahr, 590 Euro im zweiten und 745 Euro im dritten Ausbildungsjahr steigen. Ab 1. August 2019 sollen die Ausbildungsvergütungen dann nochmals um weitere 15 Euro in jedem Ausbildungsjahr steigen.

„Bei der Erhöhung der Urlaubsdauer von derzeit 23 Tagen auf 30 Tage, bei der bezahlten Freistellung für die Vorbereitung auf die Gesellenprüfung 1 und 2, beim Fahrtkostenzuschuss, und einigen anderen Themen konnten wir noch keine Ergebnisse erreichen“, sagt der zuständige ver.di-Sekretär Kai Winkler.  Nach dem Willen der Arbeitgeber soll es nicht mehr Urlaub geben. Dieser sei aber dringend erforderlich, sagt Gewerkschafter Winkler. „Deshalb müssen wir uns gemeinsam stark machen! Mehr Azubis in der Gewerkschaft bedeutet auch mehr Durchsetzungskraft gegenüber den Arbeitgebern.“ 

Der nächste Verhandlungstermin findet im April 2018 statt.