Friseurhandwerk

Kurzarbeitergeld: Tipps von ver.di zur Aufbesserung

Friseurhandwerk: Kurzarbeitergeld - Tipps von ver.di zur Aufbesserung

Mit dem 2. Lockdown und den damit verbundenen Schließungen z.B. von Friseursalons fällt für viele Beschäftigte wieder Kurzarbeit „0“ an.

Diese können jedoch oft noch nicht von den erhöhten Kurzarbeitergeldsätzen profitieren, da sie sich trotz der Schließungen im 1.Lockdown noch nicht im 4ten oder 7ten Monat des Kurzarbeitergeldbezugs befinden. Friseursalons waren z.B. in der Regel „nur“ für 2 Monate geschlossen. Friseur*innen, die nach der Wiedereröffnung mit ihrer vollen Stundenzahl gearbeitet haben (d.h. ohne Inanspruchnahme von Kurzarbeitergeld), erhalten jetzt also wieder nur 60% bzw. 67 % ihres Nettoeinkommens – und das bei in der Regel ohnehin schon sehr geringen Löhnen. Aber selbst bei einem Kurzarbeitergeldanspruch in Höhe von 70 % bzw. 77 % oder gar 80 % bzw. 87 % reicht es oft nicht aus, denn Trinkgelder u. ä. werden bei der Berechnung des Kurzarbeitergeldes nicht mitberücksichtigt.

Welche Möglichkeiten, gibt es „die Kasse aufzubessern“?
Mehr dazu in der PDF

Weiterführende Links und Broschüren:

DGB-Broschüre zu neuen Regelungen zur Kurzarbeit, Stand: 14.12.2020, Link: https://www.dgb.de/++co++881aa716-6869-11ea-93e9-52540088cada 

Hartz IV – Tipps und Hilfen vom DGB, Neuauflage 2020, Link: https://dgb-shop.bw-h.de/Broschueren/Ratgeber-Hartz-IV-Tipps-und-Hilfe-vom-DGB::99.html 

Kindergeldzuschlag beantragen bei der Bundesagentur für Arbeit: https://con.arbeitsagentur.de/prod/kiz/ui/einstieg?pk_campaign=Digitale_Services_Kinderzuschlag&pk_kwd=Kinderzuschlag-Allgemein&pk_source=google_paid&pk_medium=textad&pk_content=nonbrand