Facility Management

37-Stundenwoche bei der dgs Degewo-Gebäudeservice

Facility Management: ver.di setzt 37-Stundenwoche bei der dgs Degewo-Gebäudeservice durch

ver.di hat mit der degewo Gebäudeservice GmbH einen vorbildlichen Manteltarifvertrag rückwirkend zum 1. Februar 2021 abgeschlossen. Für die mehr als 350 Beschäftigten des hundertprozentigen degewo-Tochterunternehmens bedeutet dies viele gute Verbesserungen ihrer Arbeitsbedingungen.

Das Besondere daran: Es ist wohl – bisher – einmalig, dass ver.di in einem Facility-Unternehmen die 37-Stunden-Woche durchsetzen konnte. Die Reduzierung der Wochenarbeitszeit beginnt mit dem Schritt zur 38-Stunden-Woche ab dem 1. Januar 2023. Der zweite Schritt folgt dann ab dem 1. Januar 2026 zur 37-Stunden-Woche.

Unter anderem konnte ebenfalls eine Gewinnbeteiligung mit der Arbeitgeberin vereinbart werden. Damit haben die Kolleg*innen die Möglichkeit, von der bisher fixierten 85-Prozent-Einmalzahlung ab dem Jahr 2024 eine weitere Steigerung um 15 Prozent zu erhalten.

„Wir haben mit diesem Ergebnis erstmals die Arbeitszeit reduzieren können und kommen damit dem Gesamtziel der Beschäftigten in der dgs, endlich die Anpassung der Arbeitsbedingungen an den Tarifvertrag der Immobilienbranche zu erreichen, näher“, sagt ver.di-Verhandlungsführerin Petra Honig. 

Die starke ver.di-Tarifkommission hat somit für ihre Kolleginnen und Kollegen einen enormen Wandel in den Arbeitsbedingungen für die Facility-Branche erstritten. Dieser Abschluss wird ein „Leuchtturm“ für viele andere Kolleg*innen in der Facility-Branche sein.

Es zeigt sich bereits, dass sich dieser Tarifabschluss herumgesprochen hat. Entsprechend sind jetzt viele ver.di-Beitritte aus der Facility-Branche zu verzeichnen. Die neuen Mitglieder fühlen sich motiviert und gestärkt dadurch, dass es eine Bewegung im Tarifgeschehen der Facility-Branche gibt und wollen auch in ihrem eigenen Betrieb Tarifarbeit beginnen.