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Callcenter: Teleperformance soll Menschenrechte einhalten

Callcenter: Teleperformance soll Menschenrechte einhalten

Die Dachorganisation der Dienstleistungsgewerkschaften in der Informations- und Kommunikationstechnologie-Branche, UNI ICTS, fordert das weltweit tätige Callcenter Teleperformance auf, Menschen- und Arbeitnehmerrechte einzuhalten. Teleperformance ist das größte Kundenkontakt-Unternehmen der Welt. Es ist in 76 Ländern tätig und beschäftigt mehr als 280.000 Mitarbeiter*innen. In Ländern wie Mexiko, den Philippinen, Kolumbien und den Vereinigten Staaten haben Arbeitnehmer*innen extreme Angst vor Vergeltungsmaßnahmen geäußert, selbst wenn sie Probleme wie Zwangsüberstunden, unbezahlte Arbeit oder sexuelle Belästigung am Arbeitsplatz auch nur ansprechen.

Bisher hatte Teleperformance es abgelehnt, ein globales Abkommen zur Einhaltung von Menschen- und Arbeitsrechten zu unterzeichnen. Diese globale Vereinbarung würde das Unternehmen mit Firmensitz in Paris gemäß dem französischen Sorgfaltspflichtgesetz dazu verpflichten, Maßnahmen zur Verringerung möglicher Menschenrechtsverletzungen in all seinen Betriebsstätten weltweit zu ergreifen.

UNI ICTS vertritt über 3 Millionen Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer auf der ganzen Welt.

Weitere Informationen siehe PDF.