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Technische Überwachung: ver.di-Analyse zeigt starken Beschäftigtenanstieg

Technische Überwachung: ver.di-Analyse zeigt starken Beschäftigtenanstieg

Im Bereich der technischen Überwachung gab es in den vergangenen Jahren und gibt es weiterhin einen starken Beschäftigungsanstieg. Nun hat ver.di eine Branchenanalyse erstellen lassen.

Die Ergebnisse der Analyse: Kräftige Umsatzsteigerungen, z. B. allein in Deutschland von insgesamt knapp 25 Prozent in den Jahren 2008 bis 2011, und ein starker Beschäftigtenaufbau, allein in den Jahren 2008 bis 2012 von knapp 20 Prozent auf rund hunderttausend Beschäftigte. Der Analyse ist weiter zu entnehmen, dass davon 85 Prozent sozialversicherungspflichtig beschäftigt und gut 88 Prozent in Vollzeit tätig sind. Dazu kommt ein hoher Anteil von Beschäftigten, die das Abitur oder einen Fachhochschulabschluss haben.

Als Treiber der dynamischen Branchenentwicklung in den vergangenen Jahren nennt die Studie die zunehmende Bedeutung von Prozessstandards, der Produktsicherheit und des Verbraucherschutzes, die wachsende Nachfrage nach Überwachungs- und Zertifizierungsleistungen, die Einführung Neue Technologien (z.B. Photovoltaik, Elektromobilität) und damit  verbunden eine Erweiterung des Aufgabenfelds, die positive wirtschaftliche Entwicklung in Asien, Lateinamerika, Mittel- und Osteuropa (neue Märkte für technische Überwachungsleistungen) und die internationale Produktion und global vernetzte Wertschöpfungsprozesse (deutscher) Unternehmen (Muster "follow the customer").

Bei der technischen Überwachung handelt es sich damit um eine Branche mit hoher wirtschaftlicher Bedeutung. Es gilt hier, perspektivisch die neugewählten Betriebsräte sowie die vorhandene Gesamt- und Konzernbetriebsräte in ihrer Arbeit zu unterstützen und sie an ver.di zu binden. Eine breitere Basisarbeit und bessere Mitgliederstruktur ist aus ver.di-Sicht darüber hinaus auch wichtig, um eine Stärkung und Erhöhung des Organisationsgrades zu erreichen, um auch bei künftigen Tarifverhandlungen durchsetzungsstark zu bleiben.