die besonderen-Report

Neue Zeiten

die besonderen-Report

1/2015 | Neue Zeiten

die besonderen stellen die Weichen für die kommenen vier Jahre

Editorial

Eine erfolgreiche Bundesfachbereichskonferenz liegt hinter uns - und viel Arbeit vor uns. Aber zunächst einmal haben wir unsere gute Arbeit, unsere Arbeitsergebnisse und unsere Erfolge der vergangenen vier Jahre gewürdigt.

Beginnend mit der Frauenkonferenz des Fachbereichs am 26. März 2015 konnten wir würdigen, dass sich mittlerweile in einigen Landesbezirken Frauennetzwerke, Frauenvorstände und -treffen etabliert haben, die sich mit der beruflichen Situation weiblicher Beschäftigter in unseren Branchen befassen. Schon auf der Konferenz wurde der Austausch von Interessenschwerpunkten und E-Mailadressen organisiert, so dass die neue Frauenvertreterin im Bundesfachbereichsvorstand, Kollegin Monika Röderstein-Langenau, zahlreiche Anknüpfungspunkte für ihre zukünftige Arbeit gefunden hat.

Auf der Bundesfachbereichskonferenz gab unser ver.di-Vorsitzender, Kollege Frank Bsirske, einen Überblick über die gesellschafts- und gewerkschaftspolitischen Auseinandersetzungen, in die ver.di involviert ist. Der Generalsekretär des europäischen Gewerkschaftsbundes UNI, Kollege Oliver Röthig, stellte den Delegierten anschaulich die Arbeit für die Segmente unseres Fachbereichs auf europäischer Ebene dar.

Die Wahlen für die Gremien unseres Bundesfachbereichs und die Nominierung der zukünftigen Bundesfachbereichsleiterin für den ver.di-Kongress im September 2015 bildeten den Auftakt des zweiten Konferenztages. Mit 93 Prozent nominierte die Konferenz für meine Nachfolge in der Bundesfachbereichsleitung und im Bundesvorstand Kollegin Ute S. Kittel (zur Zeit Bereichsleiterin Gewerkschaftliche Bildung und Bildungszentren). Zur ehrenamtlichen Vorsitzenden des Bundesfachbereichsvorstandes wurde Kollegin Claudia Wörmann-Adam einstimmig gewählt.

Und dann ging’s in die Antragsberatung. Die Palette der Themen reichte von Streikrecht, über Mindestlohn, Arbeits- und Gesundheitsschutz, Mitbestimmung bis zu branchenspezifischen Anliegen der Wach- und Sicherheitsdienste, der Zeitarbeit, der Callcenter. Sehr intensiv wurden auch Anträge zur Änderung der ver.di-Satzung beraten, z. B. zum Thema Mitgliedschaft.

Nun gilt es, das Erreichte zu sichern, uns neue Ziele zu stecken - und in der täglichen Gewerkschaftsarbeit weiterhin (mindestens) so erfolgreich zu sein wie bisher.