Wach- und Sicherheitsgewerbe

Wach und Sicherheit: 2. WaSi-Konferenz

Wach und Sicherheit: 2. WaSi-Konferenz

Am 17. und 18. Juli fand die 2. Wach- und Sicherheitsdienste-Konferenz unseres Fachbereichs in Hannover statt. Nicht nur draußen brannte die Sonne, auch drinnen wurde heiß über das diskutiert, was sich seit der ersten Konferenz in Göttingen 2016 alles bewegt hat.

Ehrenamtliche aus allen Bundesländern und allen Branchen warfen gemeinsam mit Hauptamtlichen aus allen Ebenen einen genauen Blick auf die hinter uns liegenden Entgeltrunden. So leidenschaftlich die eine oder andere Diskussion war, so einig waren sich fast alle bei der Schlussfolgerung: Die Verabredungen, die wir in Göttingen getroffen hatten und die unsere Arbeit danach bestimmt haben, waren ein wichtiger Schritt hin zum gemeinsamen Handeln. So haben wir unter anderem die gemeinsame Laufzeit unserer Tarifverträge ebenso erreicht, wie die 10 Euro Mindeststundenlohn.

Deutlich wurde auch, dass dies ein wichtiger Etappenschritt ist, dem weitere folgen müssen, vor allem wenn wir unsere manteltariflichen Regelungen im Sinne der Beschäftigten verbessern wollen. Finden wir heute neben Bundesregelungen auch Vereinbarungen hierzu in Landestarifverträgen und zum Teil auch in Entgelttarifen, wissen wir, dass darunter aber auch noch die eine oder andere Altlast ist. Deswegen haben die Teilnehmerinnen und Teilnehmer der Konferenz deutlich gemacht, dass es gute manteltarifliche Regelungen braucht, wenn wir unserem Ziel von guten und gesunden Arbeitsbedingungen näherkommen wollen. Hier liegt der Schwerpunkt unserer Arbeit in den nächsten Monaten. Wie dies genau aussehen kann, werden wir jetzt in den verschiedenen Branchen und Ebenen weiter diskutieren. Immer mit dem Ziel, gemeinsam mit den Kolleginnen und Kollegen hier bald gute Regelungen durchzusetzen.