Friseurhandwerk

Friseurhandwerk: Mehr Geld für Auszubildende in Rheinland-Pfalz

Friseurhandwerk: Mehr Geld für Auszubildende in Rheinland-Pfalz

Die Tarifverhandlungen zwischen ver.di und dem Landesverband Friseure & Kosmetik Rheinland sowie dem Fachverband des Pfälzischen Friseurhandwerks über neue Ausbildungsvergütungen für die Nachwuchsfriseur*innen waren erfolgreich. Nachdem die Ausbildungsvergütungen im vergangenen Jahr erstmals seit 1995 stark zwischen 80 bis 120 Euro angehoben wurden, stand ver.di vor der Herausforderung, auch in diesem Jahr ein gutes Ergebnis für die Auszubildenden des Friseurhandwerks in Rheinland-Pfalz zu erzielen. Dies ist, wenn auch nicht so stark wie im zurückliegenden Jahr, gelungen:

Die Ausbildungsvergütungen werden wie folgt erhöht:

Ab dem 01.11.2017

  • 1. Ausbildungsjahr: 410 Euro
  • 2. Ausbildungsjahr: 530 Euro
  • 3. Ausbildungsjahr: 630 Euro

Ab dem 01.08.2018

  • 1. Ausbildungsjahr: 420 Euro
  • 2. Ausbildungsjahr: 540 Euro
  • 3. Ausbildungsjahr: 640 Euro

Somit steigen im dritten Bundesland die Ausbildungsvergütungen für Friseur*innen. Auch in den anderen Bundesländern finden weiterhin Tarifverhandlungen statt, jedoch sind die Arbeitgeber nicht in jedem Bundesland verhandlungsbereit. In Hamburg lehnt die Friseurinnung Verhandlungen mit ver.di ab und auch aus Sachsen-Anhalt gibt es bisher keine Rückmeldung seitens des Landesinnungsverbandes. 

Zum weiteren Vorgehen von ver.di sagt der zuständige ver.di-Sekretär Marvin Reschinsky: „Wir bleiben dabei: Die Ausbildungsvergütungen im Friseurhandwerk müssen deutlich steigen und wir lassen die Arbeitgeber nicht aus der Verantwortung.“ Reschinsky fordert den Friseurnachwuchs nachdrücklich auf, sich zu organisieren, um bessere Arbeitsbedingungen mit ver.di zu erstreiten.